Veröffentlicht am 04-09-2019

Das Leben des Designs: Tony Eaton

Leiter Produkt- und Erfahrungsdesign bei Accenture Innovation Lab

1. Wie bist du in die wunderbare Welt des Designs gekommen?

Ich habe einen Bachelor in Malerei und Druckgrafik und einen Nebenfach in Skulptur und Kunstgeschichte. Ich mochte Konzeptkunst wie Duchamp und Cage sehr. Als die VCU das VCU Ad Center gründete, bewarb ich mich für das Graduiertenprogramm in Advertising Art Direction. Von dort aus habe ich als Designer in den Bereichen Branding und Marketing, Werbung und interaktive Werbung gearbeitet und arbeite jetzt in den Bereichen Designstrategie und Innovationsberatung.

2. Was ist der Zweck von Design?

Derzeit arbeite ich als Design Strategist und erstelle Innovationsstrategien, indem ich gemeinsam mit Teams Lösungen durch Anwendung von Design Thinking erarbeite.

Von diesem Standpunkt aus denke ich, besteht der Zweck des Designs darin, Einzelpersonen und Teams dabei zu unterstützen, ihre eigenen kreativen Talente zu nutzen, um gemeinsam innovative Lösungen für eine Vielzahl von Herausforderungen zu entwickeln.

3. Wie würden Sie die Absicht (Mission) hinter dem Design von Accenture beschreiben? Welche Kernprobleme versuchen Sie zu lösen? Welche Erfahrungen versuchst du zu machen?

Als Design-Stratege arbeite ich im Innovations-Ökosystem von Accenture. Unsere Mission ist es, menschzentriertes Design und Design Thinking-Methoden zu nutzen, um unseren Kunden und Mitarbeitern innovative Lösungen zu bieten.

Gegenwärtig arbeite ich im Future of HR-Team, um gemeinsam mit unseren globalen Teams und Mitarbeitern herauszufinden, wie das zukünftige HR-Betriebsmodell bei Accenture für unsere über 400.000 Mitarbeiter aussieht. Wir werden dann mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um ihnen dabei zu helfen, ihr HR-Betriebsmodell zu ändern, um mit unserer sich ständig verändernden Welt Schritt zu halten.

Wir möchten für unsere Mitarbeiter, unsere Unternehmen und unsere Kunden menschenzentrierte, maßgeschneiderte Erlebnisse schaffen, die die Nachfrage in Echtzeit erfassen und darauf reagieren und dabei sowohl auf Menschen als auch auf Maschinen angewiesen sind.

4. Was glauben Sie an Design, was die meisten anderen nicht glauben?

Die besten Lösungen werden von Einzelpersonen und Teams gemeinsam entwickelt.

Innovation entsteht durch unterschiedliche Ideen, aufkeimende Debatten und Gespräche mit Lösungen, die durch den Design-Denk- und Innovationsprozess zusammengeführt werden. Das Verlassen auf die kognitiven Phasen des kreativen Prozesses führt zu besseren Ideen. Dass der Personenkult, der sich auf das „kreative Genie“ stützt, nicht mehr hilfreich ist.

5. Welche Schlüsselprobleme werden vom Design oft übersehen?

Das hängt von der Person, den Designproblemen und dem Fokus des Studios oder Teams ab.

Es kommt auch darauf an, von welcher Art von Design Sie sprechen. Natürlich gibt es viele Bereiche im Design.

Design Thinking-Methoden leisten hervorragende Arbeit bei der Entwicklung von Ideen, die gemeinsam erstellt werden und auf die Gruppe angewiesen sind, um Ideen voranzutreiben und Lösungen zu formen.

Möglicherweise tun dies andere Bereiche des Designs nicht so oft oder überhaupt nicht und lassen potenzielle innovative Lösungen aus, die der Design-Denkprozess liefern kann.

6. Was ist das Schwierigste am Design?

Einige Menschen davon zu überzeugen, dass „Design“ nicht einfach bedeutet, wie etwas aussieht; Farben, Schriften, Bilder usw.

Dieses Design ist ein lösungsbasierter Ansatz, der Herausforderungen mit gemeinsam entwickelten Ideen löst und auf den Menschen ausgerichtete Innovationen liefert.

7. Wann ist das Design fertig?

Lösungen ändern sich ständig - die einzige Konstante ist Veränderung. Design sollte Schritt halten und niemals wirklich „fertig“ sein.

8. Wie sieht für Sie die Zukunft des Designs aus?

Mehr Menschen, Unternehmen und Teams, unabhängig von ihrem Fachgebiet, setzen gemeinsam erstellte Lösungen mit Design Thinking-Methoden, -Aktivitäten und -Prozessen ein und nutzen diese.

Danke fürs Lesen ❤

Wenn Ihnen dieses Interview gefallen hat, sagen Sie bitte Hallo zu:

LinkedIn & Twitter

Diese Serie wurde von Vasjen Katro, Visual Designer von Baugasm, entworfen

Siehe auch

Der falsche SpiegelLeo Villareal, beleuchtet esDigital ist mehr als eine Abteilung, es ist eine kollektive VerantwortungHey Leute, ich dachte an das gruseligste Halloween-Kostüm.Der Karneval am Ende der WeltPacken Sie neue Geschichten um alte Polaroids