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Veröffentlicht am 12-09-2019

Treffen Sie die Kuratorin von CODAME ART + TECH: Vanessa Chang

Vanessa Chang, Kuratorin des CODAME ART + TECH Festivals [2018]

Vanessa Chang ist eine Autorin, Wissenschaftlerin, Kuratorin und Pädagogin, die Communities und Konversationen über unsere virtuellen und physischen Begegnungen mit Medien und Technologie aufbaut.

Der Choreograf William Forsythe hat darauf bestanden:

"Wenn der Tanz nur das tut, was wir vermuten, läuft er ab."

Vanessas Arbeit bringt diesen Glauben in unsere verkörperten Begegnungen mit aufstrebenden Medien.

Sie arbeitet mit Künstlern, Tänzern, Wissenschaftlern, Technologen, Programmierern und Musikern zusammen, um zu verstehen, wie wir in einer technologisch vermittelten Welt mit Humor, Anmut, Überlegung, Verantwortung, Innovation und Sinn fürs Spiel leben und uns bewegen können.

Vanessa ist Dozentin für visuelle und kritische Studien am California College of the Arts und Kuratorin bei CODAME ART + TECH. Sie hat einen Ph.D. in Modern Thought and Literature von der Stanford University, wo sie sich mit elektronischer Geste in den Künsten befasste. In Stanford war sie Geballe-Stipendiatin am Stanford Humanities Center. Sie koordinierte auch das Graphic Narrative Project, einen vom Stanford Humanities Center unterstützten Forschungsworkshop.

Ihre interdisziplinäre Forschung arbeitet an den Schnittstellen von Medien, Verkörperung und Technologie und umfasst zeitgenössische Literatur, Musik und visuelle Kultur wie Comics und Animation. Ihr erstes Buchprojekt, Tracing Electronic Gesture: Eine Poetik medialer Bewegung, beschäftigt sich mit der choreografischen Kopplung von menschlichem Körper und Kunst der neuen Medien des 21. Jahrhunderts. Sie untersucht hybride Mensch-Maschine-Gesten in digitalen Kunstobjekten und -praktiken wie virtuellem Tanz, elektronischer Poesie und musikalischem Controllerismus und bildet das Potenzial dieser kinetischen Engagements ab, um neue Formen der Sinneserfahrung und kreativen Handlungsfähigkeit zu generieren. Letztendlich zeigt sie, wie unsere Gesten unsere Maschinen und uns selbst erfinden. Ihre aktuelle Forschung erforscht das aufstrebende Gebiet der Kunst und der künstlichen Intelligenz. Dieses Projekt verbindet kulturelle Repräsentationen früher Automaten und künstlicher Intelligenz in Film, Literatur und Performance mit dem Einsatz von Algorithmen für maschinelles Lernen in der Kunstproduktion und untersucht, wie die erotischen Dimensionen dieser kulturellen Vergangenheit unsere digitalen Automaten geprägt haben.

Sie schreibt auch über neue und alte Medien, zeitgenössische Literatur, Comics, Animation, Street Art, Hip-Hop, Behinderung, Zirkusse und mehr.

Sie unterrichtete in Indien, China und Australien, unternahm Rucksacktouren durch Asien und Lateinamerika und trat gelegentlich als Hula-Hooper im Zirkus auf.

Wir freuen uns, Vanessa als Teil des CODAME-Teams zu haben.

Sie kam 2017 zu uns und kuratierte das 3D Web Fest [2017] in San Francisco. In kürzester Zeit fügte sie sich in die CODAME-Kultur ein und wurde zu einem der kritischsten Teammitglieder, die eine so erfolgreiche ART + TECH-Veranstaltung aufbauten.

Sie brachte auch das CODAME 3D Web Fest auf die internationale Bühne und kuratierte ein ähnliches San Francisco-Erlebnis mit großem Respekt für die lokale ART + TECH-Szene in Deutschland.

Nach ihrem außergewöhnlichen Job im Jahr 2017 kuratiert Vanessa weiterhin unsere größte Veranstaltung des Jahres, das CODAME ART + TECH Festival [2018] mit dem Codenamen #ARTOBOTS

In Vanessas eigenen Worten:

Automatisierung hat eine lange und kuriose Geschichte. Seit Hunderten von Jahren erforschen Erfinder von Uhrwerkautomaten und Philosophen des künstlichen Lebens die Horizonte des menschlichen Verstehens durch die Linse dieser mechanischen Anderen.
Die industrielle Revolution brachte die Einführung automatisierter Prozesse in unsere Fabriken, unser Zuhause, unsere Kunst und unser Leben. Auch wenn die Automatisierung in die digitalen Bereiche des menschlichen Handelns eingedrungen ist, bleiben die kulturellen Hinterlassenschaften dieser frühen Entwicklungen sichtbar.
Da automatisierte Prozesse unsere Existenz durchdringen, von Einkaufsalgorithmen bis zu selbstfahrenden Autos, sehe ich, dass sich unsere kulturellen Gespräche über sie oft zwischen feierlichen und apokalyptischen Polen bewegen. In meiner Doktorarbeit betrachtete ich die Kunst der neuen Medien als einen Raum, um die Komplexität unserer Beziehung zur Technologie zu untersuchen.
Durch dieses Festival möchte ich die einfallsreichen Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit mit Automaten erforschen, ob Algorithmen, Roboter oder KI. Als Kurator möchte ich zeigen, wie die Automatisierung unser Repertoire an Bewegen, Sehen und Fühlen erweitern oder lang gehegte Perspektiven über die Parameter der menschlichen Wahrnehmung in Frage stellen kann.

Besuchen Sie unser jährliches CODAME ART + TECH Festival, eine viertägige Konferenz mit Workshops, Vorträgen und Nightlife-Events @ The Midway, San Francisco, 4. bis 7. Juni 2018.

Das diesjährige Festival mit dem Codenamen #ARTOBOTS befasst sich mit der immer größer werdenden und immer greifbarer werdenden Sphäre von Robotik, Automatisierung und künstlicher Intelligenz.

CODAME ART + TECH Festival [2018]

Ursprünglich bei codame.com veröffentlicht

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