Veröffentlicht am 10-09-2019

Sehen gegen Lesen

der Schlüssel zur Kreativität

Eine uralte Fehde tobt im Kern Ihres Schaffens: Das vernünftige logische Du und sein verschwommener, intuitiver Rivale sind in ständigem Streit.

Stellen Sie sich vor, Sie stoßen auf einen alten Baum.

Verwirrt von dem Schauspiel seiner Zweige und Zweige konnte man seine Rinde spüren. Sie beobachten, wie das Sonnenlicht durch die unzähligen Blätter fällt und ein spektakuläres Schattenmuster vor Ihren Füßen erzeugt.

Oder Sie könnten einfach denken: "Das ist ein Baum." - und weitermachen.

Verbales Denken - Logik

Im zweiten Ansatz reduzieren wir das, was wir sehen, auf Labels, in unserem Fall das Label „Baum“. Wir suchen den Abschluss und wollen nur wissen, was es ist. Sobald wir etwas identifiziert haben, können wir unsere Aufmerksamkeit und Energie an eine andere Stelle lenken.

Diese Reduzierung fördert alle Arten von logischen und präzisen Überlegungen. Es ist großartig, wenn Sie zum Beispiel Bäume zählen möchten. Aber es lässt viel aus.

Visuelles Denken - Intuition

Wenn wir uns der Verwendung von Etiketten widersetzen und uns die Dinge ansehen - dann sehen wir viel mehr! Unsere Bereitschaft zum Verlernen lässt uns den Wohlstand der gegenwärtigen Situation entdecken.

Weil wir offen für neue Empfindungen sind, sammeln wir viel mehr Informationen, um neue Verbindungen zu knüpfen - neue Ideen. Wir bekommen einen intuitiven Überblick über die Situation und erkennen Muster. So können wir nicht nur unglaublich komplexe Situationen bewältigen, sondern sie auch genießen.

Paralleles visuelles Denken ist offen für Komplexität. Es ist unscharf und weniger kontrolliert.

Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Denkweisen.

Das Schreiben von Software oder das Organisieren Ihres kreativen Projekts erfordern eine fokussierte lineare Denkweise. Komplexe Aufgaben wie das Erkennen von Gesichtern oder das Überleben einer Dinnerparty lassen sich am besten intuitiv angehen.

Flexibles Denken

Der Schlüssel zur Kreativität liegt darin, zwischen diesen beiden Denkmodi zu wechseln. Erkennen Sie sie und werden Sie sich ihres erfolgreichsten Engagements bewusst!

Konvergenz - von der Intuition zur Vernunft

Die Basis jeder kreativen Tätigkeit ist das Wahrnehmen. Je mehr Sie aufnehmen, desto mehr Ideen können in Ihrem Kopf auftauchen. In Phasen der Wahrnehmung sind wir offen und geben jede kritische Einschränkung oder Beurteilung auf. Mehr ist mehr.

Natürlich wollen wir all diese Eindrücke irgendwann zu etwas zusammenfassen, das wir mit anderen teilen können. Eine vernünftige Denkweise kann uns helfen, das Erlebte zu strukturieren und zu kommunizieren.

Divergenz - von der Vernunft zur Intuition

Das Gegenteil ist ebenso wichtig: Zunächst definieren wir einen kreativen Spielplatz durch logisches verbales Denken. Zum Beispiel könnten wir sagen: „In der nächsten Stunde zeichne ich alles, was mir durch den Kopf geht, auf einem einzigen Blatt Papier.“ Nachdem wir dieses „kreative Konzept“ definiert haben, können wir zu einer visuellen Denkweise übergehen, die uns einfühlsam genug macht all diese Gedanken festhalten.

Der Prozess der „kreativen Inkubation“ folgt einer ähnlichen Richtung: Nachdem wir viele Informationen zu einem Thema aufgenommen haben - in einem verbalen, vernünftigen Denkmodus -, lassen wir sie sich beruhigen und ermöglichen unserer intuitiven Seite, neue Verbindungen in der Sicherheit unseres Unterbewusstseins herzustellen.

Was könnte schiefgehen?

Viele größere und kleinere Dramen in unserem kreativen Prozess können Konflikten zwischen diesen beiden unterschiedlichen Denkweisen zugeschrieben werden.

Erinnern Sie sich noch daran, als Ihr rationaler Verstand Ihren intuitiven Verstand das letzte Mal zu sehr unter Druck gesetzt hat? "Beeile dich! Sei kreativer! “

Intuitives Denken lässt sich verführen oder einladen, es lässt sich kaum forcieren. Unser rationales verbales Denken - manchmal ist es der beherrschende Mobbing - kann einen intuitiven Prozess stören oder sogar ersticken und zu viel gefürchteten kreativen Blockaden führen.

Wenn wir uns jedoch in einer Phase befinden, in der wir unsere Ideen konzentrieren und koordinieren müssen, kann uns zu viel intuitives Denken ablenken. Das Ergebnis ist völlige Verwirrung darüber, was wir eigentlich vorhaben. Wir gehen nirgendwo hin. Um Sandra Bullock zu zitieren: "Ich bin von der Struktur abgekommen und treibe!"

Also was können wir tun?

Den Verstand biegen

Regelmäßige Gewohnheiten intensiver Konzentration können unser verbales Denken stärken. Beispiele sind Lesen, Sprachenlernen oder einer meiner persönlichen Favoriten: das Schreiben von Software. Dieser „Dopamin-Entzug“ ist angesichts des allgegenwärtigen Angebots an digitalen Ablenkungen keine geringe Herausforderung.

Beobachtungszeichnung auf der anderen Seite öffnet unsere Augen für die reichhaltigen Informationen, die genau hier, genau jetzt, verfügbar sind. Es hilft uns, eine wirklich visuelle Sprache zu finden, keine sterile symbolische Alternative. Ich habe hier ein paar Zeichenübungen zusammengestellt, falls Sie einen Juckreiz verspüren, der Ihre Beobachtungsmuskeln anspannt.

Aber bevor Sie gehen: Bitte teilen Sie mir Ihre Gedanken zur Kreativität im Kommentarbereich unten mit!

Hier ist ein Video, in dem ich über das Zeichnen spreche (natürlich mit Animationen)!

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