Veröffentlicht am 21-03-2019

Kurze Kritzeleien auf Souzas Stillleben mit Relikten

Veröffentlicht im The Wall Art Magazine am 1. August 2013

Tränenblatt - The Wall Art Magazine 2013

"Aber für die Kunst würde der Mensch an Langeweile sterben!"

Ein wiederkehrendes Thema in den Bildern von Francis Newton Souza ist die christliche Ikonographie, der er am kritischsten gegenüberstand. Der Titel selbst gibt einen scharfen Kommentar zu den materiellen Aspekten der Religion. Die „Gegenstände“, die auf den Tisch gelegt werden, sind wichtige Symbole des Christentums, darunter das Kreuz, das Allerheiligste Sakrament, die Stigmata in der Hand Christi und vermutlich die Bibel.

Hier werden sie jedoch ohne Pomp und Show einer Zeremonie auf einen Tisch gestellt, ohne Bedeutung und unterscheiden sich nicht von anderen leblosen Objekten wie Topfpflanzen oder den im Hintergrund hängenden Stierhörnern. Der Schädel dient als Erinnerung an die Sterblichkeit des Menschen und kommentiert die übermäßige Bedeutung, die der Mensch der Religion einräumt - die Wurzel des Abschreckungsschreckens. Diese vergebliche Aufmerksamkeit hat zu mehr Trauer als zum Guten geführt und dazu geführt, dass mehr Leben verloren gingen als die, die man retten will.

Siehe auch

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