Veröffentlicht am 05-09-2019

Warum ich ein Buch geschrieben habe

Ich wollte keinen Bestseller schreiben und wollte nie Autor werden. Ich schrieb mein Buch einfach, weil ich etwas zu teilen hatte und ich glaubte, dass es Menschen berühren könnte.

Es hat etwas mit dem zu tun, was ich seit Jahren erforsche und fasziniert mich bis heute. Es geht um eine Herangehensweise, eine Art, die Welt mit echter Neugierde, geschärftem Fokus und einem unermüdlichen Drang zu betrachten, neue Ideen zu verbreiten und gegen das Alltägliche vorzugehen.

Schreiben ist für mich kein Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Ich mache mir keine Sorgen darüber, wie viele Wörter ich schreibe oder wie viele Seiten ich erreichen möchte. Schreiben ist vielmehr ein Werkzeug, um meine Gedanken festzuhalten. Wenn ich schreibe, geht meine ganze Aufmerksamkeit auf das Schreiben selbst und die Gedanken, die es anregt.

Jeder ist kreativ

Während des letzten Jahrzehnts wurde mir als Produktführer, Experte für Benutzererfahrungen und Unternehmer klar, dass jeder kreativ ist, aber einige Menschen leichter auf ihr kreatives Denken zugreifen können als andere. Meine eigene Erfahrung hat mich gelehrt, dass es kein Rätsel ist, die "kreative Zone" zu erschließen. Es ist keine magische Formel erforderlich: Es geht einfach darum, die richtigen Umstände zu üben, unter denen Kreativität gedeihen kann.

In allen Positionen in der Produktführung, die ich inne hatte, ist die Erforschung von Erfindungen und Problemlösungen für meine Arbeit immer von grundlegender Bedeutung, unabhängig von meiner Rolle oder meinem Titel. Unser Denkprozess ist etwas, das wir alle für uns selbst erleben können, aber wir können nicht immer den genauen Gründen folgen, warum wir manchmal gute Ergebnisse erzielen, während wir bei anderen Versuchen kläglich scheitern. Aus diesem Grund bemühe ich mich, meine Ergebnisse in einer klaren, einfachen Sprache zu beschreiben, die jedem zugänglich ist.

Mein Ursprung

Meine Einführung in kreatives Denken und Problemlösen begann, als ich ein Kunststudent war, lange bevor ich in die Technikwelt einstieg. In der Kunstschule stand ich immer wieder vor kreativen Herausforderungen, die immens zeitaufwändig und anspruchsvoll waren. Kurze Einsatzfristen entzündeten oft ein Feuer unter mir und die ständige (und unerbittliche) Kritik meiner Arbeit durch renommierte zeitgenössische Künstler heizte diese Flammen nur an. Vier lange Jahre lang war jede meiner künstlerischen Aufgaben ein „Problem“, und ich musste meine eigene Kreativität einsetzen, um es zu „lösen“.

Notizen, die ich vor 3 Jahren gemacht habe und die später zu The Other Ideas wurden.

Als ich meinen Abschluss machte, hatte ich herausgefunden, dass traditionelle Kunst meine Fähigkeit einschränkt, schnell und unabhängig ein großes Publikum zu erreichen. Ich wollte eine ganz neue Leinwand erkunden - das Internet - und war zunehmend an der „neuen Kunst“ interessiert, bedeutungsvolle digitale Produkte und Dienstleistungen einem großen Publikum zugänglich zu machen. Aus diesem Grund habe ich 2007 mein erstes Technologie-Start-up ins Leben gerufen, das sich auf das Erkennen und Analysieren von Online-Trends konzentrierte.

Ich habe es geliebt, Produkte zu bauen und sie an die Märkte anzupassen, aber im Laufe der Jahre wurde ich von einem übergreifenden Paradoxon fasziniert: Wie konnten Produktentwickler und Unternehmer, die praktisch am Altar der Innovation standen, auch so eindeutig Angst vor Veränderungen haben?

Copycatting war in der Branche weit verbreitet; Ich hatte gesehen, dass kluge und talentierte Unternehmer und Produktmanager immer wieder dieselben „sicheren“ Entscheidungen - und letztendlich dieselben sicheren Produkte - getroffen haben. Waren wir so risikoavers geworden, dass die Sicherheit und Berechenbarkeit jetzt die Aufregung und das Potenzial frischer, mutiger Ideen überwog?

Diese Fragen wurden zur Grundlage meines Produktmanagement-Ansatzes. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass sie der Schlüssel zur Erschließung meines Karrierepotenzials waren, da es mir gelang, eine Reihe erfolgreicher digitaler Produkte für große und kleine Unternehmen bereitzustellen.

Kunst in Wirtschaft und Technik integrieren

Ich bin kein Innovationsguru und habe keine Erfolgsformel anzubieten. Ich hoffe jedoch, dass die Menschen von meiner multidisziplinären (und manchmal überraschenden) Reise profitieren können: Ich begann, meine künstlerischen und kreativen Ansätze, meine Fähigkeiten zur Problemlösung und meine gesammelten Erfahrungen in der Tech-Industrie in einem Buch zusammenzufassen, um anderen zu helfen, ihre eigenen zu nutzen persönlicher Einfallsreichtum.

Endgültiger Entwurf der anderen Ideen.

The Other Ideas: Art, Digital Products und The Creative Mind, das 2017 veröffentlicht wurde, widerspiegelt mehr als zwei Jahre des Schreibens und Einsatzes. Ich hoffe, dass meine Arbeit anderen dabei helfen wird, abstraktes Denken in messbare Ergebnisse und bahnbrechende digitale Produkte umzusetzen. Wir haben eine große Chance in unseren Händen: Wir können einen echten Einfluss auf das Zeitalter der digitalen Störung ausüben, in dem wir leben. Darüber hinaus hoffe ich, dass meine Leser die Einblicke in die anderen Ideen nutzen werden, um auch ihr persönliches Leben zu bereichern.

Yonatan Levy ist Produktführer, Unternehmer und Künstler. Autor der anderen Ideen, der Kunst, der digitalen Produkte und des kreativen Denkens sowie Blogs über Innovation, Produktmanagement und digitale Transformation.

Siehe auch

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